Man braucht
- etwa 1,5 kg bis 2 kg festkochende Kartoffeln
- 2 kleine, sehr klein, gewürfelte Zwiebeln ( Wer keine Zwiebeln verträgt, weglassen.)
- 2 Becher (laktosefreien) Schmand
- Gewürze: Salz, Pfeffer
- Frische Kräuter (optional, ganz fein geschnitten); Schnittlauch, Petersilie
- optional Mett (gewürztes Hackfleisch, fettreduziert, am besten im Verhältnis 1Teil vom Schwein und 1 Teil Rindfleisch) Das „Mett“ macht man am besten zuhause selbst, da die Bezeichnung „Mett“ nur „gewürztes Hackfleisch“ meint
- Kartoffeln schälen und auf einer Reibe reiben. Natürlich geht das auch mit einer guten Küchenmaschine mit entsprechenden Zubehörteilen. Anschliessend werden die Kartoffeln unter Zuhilfenahme eines stabilen Leinentuches gut ausgedrückt.
- Zwiebel häuten und ebenso fein würfeln. Diese dann zu den rohen Kartoffeln geben und verrühren.
- Nun kommt soviel Schmand in die Schüssel, bis dieser geschmeidig wird.
- Mit Gewürzen und Kräuter den Teig abschmecken.
- In einer weiteren Schüssel wird nun das Mett hergestellt, wenn Fleisch in dem Duutsche sein soll.
- Eine Glasauflaufform gut einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen vorheizen auf etwa 200 Grad.
- Nun kommt als erste Schicht eine Kartoffelteigmischung in die Form. Als zweite Schicht kommt das Mett und dann schlussendlich wieder eine Kartoffelschicht.
- Nun kommt das Ganze etwa 50 bis 60 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Die.Oberfläche soll braun sein, aber nicht dunkel oder schwarz. Man muß öfter schauen, da jeder Backofen anders ist. Ein wenig Fingerspitzengefühl ist bei so alten Traditionsrezepten gefragt.
- Statt einer Glasauflaufform funktioniert auch eine Kastenkuchenbackform.
- Das Rezept ist für 4 Personen mit wenig Hunger ausgelegt.
- Hierzu passt ein bunter Salat mit Kartoffeldressing oder einem Dressing mit Basis (laktosefreier) Saure Sahne oder Joghurt. Da im Rezept bereits Schmand verarbeitet wurde, sollte man beim Salatdressing eher es ein wenig fettärmer angehen. Einige Menschen werden möglicherweise aufgrund der „Schwere“ Durchfall bekommen.
- Zu diesem Essen schmeckt ein kühles Bier, Radler oder auch ein guter Apfelwein. Wer Alkohol trinken darf … Natürlich ist auch ein Saft oder Mineralwasser sehr erfrischend.
- Das Rezept ist ein Arme—Leute—Essen aus der Rhön. Wo genau das regional herstammt, weiß ich nicht. Aber die Variante mit Fleisch oder Speck wird sicher dann wieder eine Sonntagsvariation gewesen sein, weil man mit dem Genuss von Fleisch sparsam gewesen ist. Fleisch war und ist heute noch teuer.